Schleusenanlagen
Massive Betonbauteile bei Sanierung und Umbau von Schleusen gezielt trennen.
Betontrennarbeiten unter Wasser stellen besondere Anforderungen an Technik, Planung und Ausführung. Bei der Sanierung, Modernisierung und dem Rückbau von Wasserbauwerken müssen massive Beton- und Stahlbetonkonstruktionen teilweise unterhalb des Wasserspiegels bearbeitet werden.
Mit geeigneten Diamanttrennverfahren lassen sich auch unter diesen besonderen Bedingungen Betonbauteile präzise durchtrennen und für den kontrollierten Rückbau vorbereiten. Insbesondere die Diamantseilsägetechnik bietet Möglichkeiten zur Bearbeitung massiver Stahlbetonkonstruktionen.
Wasserbauwerke bestehen häufig aus besonders massiven und stark bewehrten Betonbauteilen. Bei Sanierungen, technischen Anpassungen oder Rückbauarbeiten kann es erforderlich werden, einzelne Konstruktionen unterhalb der Wasseroberfläche zu durchtrennen.
Typische Aufgaben sind das Trennen von Fundamenten, Betonwänden und massiven Bauteilen an Schleusen, Wehranlagen, Hafenbauwerken und anderen wasserbaulichen Konstruktionen.
Die Wahl des geeigneten Trennverfahrens richtet sich nach Bauteilstärke, Bewehrung, Wassertiefe, Zugänglichkeit und den örtlichen Bedingungen. Besonders wichtig sind die sichere Führung der Trennwerkzeuge und die kontrollierte Sicherung der Bauteile.
Massive Betonbauteile bei Sanierung und Umbau von Schleusen gezielt trennen.
Stahlbetonkonstruktionen an Wehren und wasserführenden Bauwerken bearbeiten.
Betonbauteile an Kaimauern, Hafenanlagen und Uferkonstruktionen trennen.
Massive Fundamente und Unterbauten im Wasser für Umbauten oder Rückbau segmentieren.
Betontrennarbeiten an wasserberührten Bauteilen von Stau- und Speicherbauwerken.
Massive Stahlbetonbauteile kontrolliert durchtrennen und für die Bergung vorbereiten.
Die Diamantseilsäge eignet sich grundsätzlich für die Bearbeitung besonders massiver Beton- und Stahlbetonkonstruktionen. Das diamantbesetzte Sägeseil ermöglicht Trennschnitte durch große Betonquerschnitte und vorhandenen Bewehrungsstahl.
Bei Unterwasseranwendungen müssen Maschinen, Antriebe, Umlenkrollen und weitere Komponenten für die jeweiligen Einsatzbedingungen geeignet sein. Abhängig von der Aufgabenstellung können auch speziell angepasste Bohr- und Sägeverfahren infrage kommen.
Vor Beginn der Trennarbeiten werden Schnittführung und Segmentgrößen festgelegt. Die Sicherung und anschließende Bergung der Betonsegmente muss bereits bei der Planung berücksichtigt werden.
Bauteilstärken, Bewehrung, Wassertiefe, Strömung und Zugänglichkeit werden erfasst.
Technische Machbarkeit, geeignete Trennverfahren und erforderliche Spezialausrüstung werden geprüft.
Die Bauteile werden mit geeigneter Technik und abgestimmten Sicherungsmaßnahmen kontrolliert durchtrennt.
Die getrennten Betonbauteile werden gesichert und mit geeigneter Hebe- und Bergetechnik entfernt.
Betontrennarbeiten unter Wasser unterscheiden sich wesentlich von herkömmlichen Sägearbeiten an frei zugänglichen Bauwerken. Wasserströmung, Sichtverhältnisse, Wassertiefe und die eingeschränkte Zugänglichkeit beeinflussen die Wahl der Arbeitsverfahren.
Besondere Bedeutung haben die sichere Positionierung der Trenntechnik, die Kontrolle der Schnittführung sowie die Sicherung und Bergung schwerer Betonsegmente. Auch wasserrechtliche und umwelttechnische Vorgaben müssen berücksichtigt werden.
Je nach Projekt können spezialisierte Berufstaucher, geeignete Unterwassertechnik und zusätzliche Sicherheits- und Rettungskonzepte erforderlich sein. Die technische Machbarkeit und die konkrete Ausführung müssen deshalb für jedes Bauvorhaben individuell geprüft werden.
Senden Sie uns Pläne, Fotos und Angaben zum Bauwerk, zur Wassertiefe, zu den Bauteilabmessungen und den örtlichen Bedingungen. Wir prüfen die technische Aufgabenstellung und die Möglichkeiten einer geeigneten Ausführung.
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